In diesem Jahr hat ein unterkühlter Frühling das große Blühen herausgezögert. Normalerweise entfalten sich die Knospen etwa um die letzte Aprilwoche zu einem rosafarbenen Kirschblütenband und es gibt ein großes Fest. Aber was ist schon normal? Wegen Corona fällt das Fest bereits zum zweiten Mal aus und die Natur gibt sich lustlos. Doch nun endlich ist es so weit. Pünktlich zum ersten strahlend hellen und sommerlich warmen Sonntag der Saison erscheint das rosa Leuchten. Ein sehenswertes Ereignis. Ich habe es mir angeschaut und mit mir waren Scharen von Besuchern unterwegs - ich würde sagen, nur unwesentlich weniger Leute als beim letzten Fest mit Buden und Programm vor drei Jahren. Denn die eigentliche Attraktion war schon immer das Wandeln unter einem Blütendach.
Wer die Kirschblütenallee noch nicht kennt: Sie zieht sich in drei parallelen Baumreihen auf der Grenzlinie zwischen Teltow und Berlin von der Lichterfelder Allee bis nach Sigridshorst. Rund 1.100 Japanische Kirschbäume, die prachtvoll blühen und keine Früchte tragen, wurden auf einer Strecke von anderthalb Kilometern zu einer Allee gepflanzt. Seit Mitte der neunziger Jahre wachsen sie hier und markieren den ehemaligen Verlauf der Berliner Mauer. Wo einst bewaffnete Soldaten patrouillierten und Wachtürme standen, flanieren heute Spaziergänger; wo einst Mauern und Zäune waren, bestimmen blühende Baumkronen das Bild.
TV Asahi Kirschblütenallee - so heißt die Allee korrekt und vollständig. Sie ist Teil der Sakura-Kampagne. Nach dem Fall der Mauer rief der japanische Fernsehsender seine Zuschauer zu spenden für die Kampagne auf, um anlässlich des Endes der deutschen Teilung mit dem Pflanzen von Japanischen Blütenkirschen ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen. Umgerechnet eine Million Euro wurden gesammelt und viele tausend Bäume als Gruß zwischen den Völkern von Japan und Deutschland gepflanzt. Sie stehen zum Beispiel an der Glienicker Brücke, der East-Side-Gallery, der Bornholmer Straße und in den Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf. Eine zusammenhängende Baumreihe wie die TV Asahi Kirschblütenallee gibt es jedoch nur hier, zwischen Lichterfelde und Teltow.
Die Kirschblüte (japanisch: Sakura) hat in Japan als Sinnbild für die Ankunft des Frühlings traditionelle Bedeutung. Seit über tausend Jahren wird sie mit dem Brauch des Hanami (deutsch: Blütenschau oder Betrachtung der Kirschblüten) begangen. Innerhalb des buddhistischen Glaubens hat diese nur wenige Wochen währende Blütezeit auch spirituelle Bedeutung. Auf dem Gedenkstein am Ende der Allee, am Japan-Eck, wurden vielleicht deshalb, neben dem Hinweis auf die Spender, auch Zeilen des japanischen Heiku-Dichters Kobayashi Issa aufgenommen. Sie lauten:
Unter den Zweigen
der Kirschbäume in Blüte
ist keiner ein Fremder hier.
Es hat etwas Besonderes, hier während der Blütezeit spazieren zu gehen. Maiengrün, Himmelsblau und Zartrosa heben einander wechselseitig empor. Viele Menschen sind entspannt unterwegs, schlendern die Pfade entlang oder sitzen im Schatten der Baumkronen. So begeht jeder sein eigenes Hanami, genießt die Natur - und freut sich darauf, dass es im nächsten Jahr wieder ein richtiges Fest geben wird. Mit Imbissbuden und Infoständen, mit Gedränge und Nähe, mit Musik und Tanz, richtig normal.
Also: Das Blühen in diesem Jahr hat begonnen. Es währt nur kurze Zeit, es gilt sie zu nutzen. Vielleicht schon in zwei Wochen werden die Blütenblätter wie rosa Schnee herabrieseln und den Boden bedecken.

Zeitstempel: Mai 2021
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Sacrow gehört zu Potsdam. Wer von der Glienicker Brücke aus über die Havel zur Heilandskirche hinüberschaut, wundert sich darüber nicht. Das Sacrower Ufer scheint nur wenige hundert Meter entfernt, mit dem Wassertaxi ist man in Minuten auf der anderen Seite. Anders sieht es aus, wenn man das Dorf auf festen Wegen erreichen will. Dann geht es nach Norden erst einmal aus der Stadt heraus, durch Neu Fahrland, um den Krampnitzsee herum und auf der anderen Wasserseite noch einmal am Jungfernsee entlang durch den Königswald. Da kommen bis Sacrow schnell ein gutes Dutzend Kilometer auf dem Tacho zusammen. Alle Achtung, sagt man sich dann, dass ein Ort so weit draußen noch zu Potsdam gehört. Doch das ist nicht einmal alles: Der Sacrower Park ist untrennbar mit der Potsdamer Kulturlandschaft und dem Reigen der Schlösser rings um den Jungfernsee verwoben. Doch dazu später mehr.
Wir sind mit dem Auto gekommen, das Wassertaxi verkehrt noch nicht. Zu dem Ausflug ermuntert hat mich Facebook, denn pünktlich zum Wochenende wurde mir ein alter Beitrag als Erinnerung angezeigt: Mein Foto von der tausendjährigen Eiche im Sacrower Park. Ein imposanter Baum. Nicht auf dem Bild zu sehen sind die Kälte und die Schneeschauer, die uns damals umgaben. Da sollten wir an einem freundlichen Frühlingstag wieder einmal hin. Gedacht, getan.

Die tausendjährige Eiche steht noch da. Sie ist eine Stieleiche und wirkt wahrlich uralt. Rund um den massiven Stamm liegen tote Äste wie abgenagte Knochen herum, noch immer im festen Griff breiter Eisenschellen, die sie einst halten sollten. Es wirkt, als sei die Baumkrone irgendwann unter ihrer eigenen Last auseinandergebrochen. Diese Eiche muss einmal eine Schönheit gewesen sein. Dann haben Stürme und die Zeit ihr übel mitgespielt. Geblieben ist ein Stumpf, der noch immer jährlich frisches Grün sprießen lässt. Ein Baum mit einer magischen Aura. Ideal geeignet als Nistplatz für Märchen und Legenden und immer noch Blickfang. Die Eiche steht allein auf einem sanften Hügel und ist fester Bestandteil der Parkinszenierung. Man glaubt ihr die tausend Jahre sofort, doch in Wahrheit wurde sie etwa um das Jahr 1790 gepflanzt. Das lässt hoffen, dass ihr bei guter Pflege noch ein paar belaubte Jahre als Naturdenkmal im Park vergönnt sind.
Wir spazieren weiter zum Schloss. Schloss ist eigentlich ein etwas großer Begriff. Nennen wir es Herrenhaus, vielleicht Gutsschloss. Das trifft es von den Dimensionen her besser. Ich will dem Haus damit nicht Unrecht tun. Es ist ordentlich saniert, die helle Fassade leuchtet von Weitem durch die Baumreihen. Doch in, am und um das Schloss wird mit dekorativen Elementen äußerst sparsam umgegangen. Die Gründe dafür erhellen sich bei einem Blick auf die bewegte Geschichte: Das Dorf Sacrow geht auf ein Rittergut im 14. Jahrhundert zurück. Von dem zugehörigen Gutshaus gibt es keine Spuren mehr. Die heutigen Gebäudekonturen entstanden am Ende des 18. Jahrhunderts im symmetrischen Stil der Zeit. 1840 erwarb König Friedrich Wilhelm der IV. von Preußen das gesamte Gelände und ließ es in die Potsdamer Residenzlandschaft integrieren. Schloss und Park erlebten daraufhin ihre Blütezeit und die Heilandskirche wurde gebaut. Machen wir einen Sprung hundert Jahre weiter: Im Dritten Reich wurde das Herrenhaus zum Wohnsitz eines hohen Forstbeamten umgebaut. Dabei gingen viele barocke Elemente und architektonische Details verloren. Nach dem Krieg war das Schloss kurze Zeit Kinderheim, dann Erholungsheim und schließlich übernahm der Zoll der DDR das Gelände und machte den Park zur Ausbildungsfläche für Spürhunde. Mit dem Mauerbau wurde der gesamte Uferstreifen am Jungfernsee zum Grenzgebiet. Vor dem Hintergrund all dieser Unbilden – und die Aufzählung ist noch nicht einmal vollzählig – erscheint die Situation rings um die mächtige Platane vor dem Schlosseingang in einem anderen Licht. Zumindest gab es hübschere Zeit und was nicht mehr ist, kann ja wieder werden. Leider steht das Schloss derzeit leer. Mit einem tragfähigen Nutzungskonzept könnte es in größeren Schritten voran gehen. Doch der Stand der Dinge muss gewürdigt werden. Nach Jahrzehnten der Sperrung und Vernachlässigung hat sich viel getan. Altlasten wurden entsorgt, das Schloss ist saniert, der Park ersteht neu, die Heilandskirche ist gerettet.
Schauen wir uns den Park näher an. Friedrich Wilhelm IV., der sogenannte Romantiker auf dem Preußenthron, fand Gefallen an Sacrow und wollte es dem Ensemble aus Schlössern und Parks rings um die Havelseen angliedern. General-Gartendirektor Peter-Josef Lenné sollte sich um die gärtnerische Umsetzung kümmern. Er fand ideale Bedingungen, um den Park als Kulisse für seine berühmten Sichtachsen zu gestalten. Dieser Reigen an Fernsichten ist bis heute eindrucksvoll. Es macht großen Spaß, an den zentralen Stellen des Parks und selbst vom Uferweg aus nach architektonischen Grüßen aus der Ferne Ausschau zu halten. Das Schloss auf der Pfaueninsel, der Jägerhof im Glienicker Park, Schloss Glienicke, Schloss Babelsberg, die Glienicker Brücke, Schloss Babelsberg, der Flatowturm im Babelsberger Park, die Kuppel der Nikolaikirche und die Stadtsilhouette Potsdams, das Marmorpalais im Neuen Garten, das Belvedere auf dem Pfingstberg. Eine ansehnliche Liste, die später sogar noch um das Schloss Cecilienhof und die Kaiserliche Matrosenstation ergänzt wurde. Ich denke, es gibt keinen zweiten Aussichtspunkt zu ebener Erde in Potsdam, der eine solche Fülle an Landmarken aus der Hohenzollernzeit präsentiert. Diese hübsche Versammlung macht den Spaziergang entlang der Parkwege zu einem interessanten Zeitvertreib. Beim nächsten Mal werde ich ein Fernglas dabeihaben.
Natürlich hat Lenné nicht einfach nur nach Turmspitzen ausgerichtete Schneisen in den Wald geschlagen. Ich denke es versteht sich von selbst, dass der Park vor allem ein Stück sehenswerte Gartenkunst ist. Er verbreitet eine harmonische Stimmung. Jetzt, Anfang April, blühen die ersten Obstbäume auf den Wiesen, aus den Kastanienknospen räkeln sich kleine Blattfinger hervor und der Geruch von Bärlauch liegt in der Luft. Große Matten sattgrüner Halme breiten sich neben den Wegen aus. Wir wundern uns, weil die Blätter des vermeintlichen Bärlauchs so seltsam lang und schmal sind. Die haben wir breiter in Erinnerung. Später erst stellt sich heraus: Hier wächst Wunder-Lauch, auch Berliner Lauch genannt, eine invasive Art aus Asien, die sich massenhaft vermehrt und wie ein Gras wuchert. Es handelt sich also nicht um richtigen Bärlauch, obwohl er ähnlich riecht und offenbar sogar essbar ist. Im Sacrower Park wächst der Berliner Wunder-Lauch in großen Teppichen. Ob das Ernten für die individuelle Pesto-Produktion gern gesehen wird, weiß ich jedoch nicht.
Die letzte Station, und der Höhepunkt jedes Rundgangs, ist die Sacrower Heilandskirche. Sie gibt sich sehr italienisch und steht unmittelbar am Fluss. Sie wirkt wie ein Schiff und hat an einer idyllischen Uferstelle festgemacht. Die äußeren Mauern sind der von Wasser umspülte Rumpf, das Deck wird von einem umlaufenden Säulengang gebildet und hat keine Reling. Von einem Vorplatz mit großem Steinkreuz und Campanile geht es, um im maritimen Bild zu bleiben, über eine kurze Treppe an Bord. Die Heilandskirche ist aus jeder Entfernung und Perspektive ein Ereignis. Wie bereits erwähnt, gab König Friedrich Wilhelm IV. ihren Bau unmittelbar nach dem Erwerb von Sacrow in Auftrag. Es heißt, er habe seinem Baumeister Ludwig Persius sogar persönlich erstellte Skizzen übergeben, wie er sich den Kirchenbau vorstellt.
Während der Zeit der Berliner Mauer lag die Kirche direkt im Todesstreifen und war dem Verfall preisgegeben. Der Glockenturm wurde zum Wachturm der Grenzposten, der Kirchenraum war verwüstet. Der Fall der Mauer kam für die Heilandskirche sprichwörtlich fast in letzter Minute. Danach begann die aufwendige Restaurierung. Zum Glück konnten die Bauten, die Ausstattung und auch das Umfeld wieder weitestgehend hergestellt werden, doch die Erinnerungen an die Wunden der Vergangenheit werden so schnell nicht verblassen. Heute gehört die Heilandskirche zu den beliebtesten Ausflugszielen in Potsdam und ist eine Attraktion am Jungfernsee.
Übrigens ist der Sacrower Park auch ganz ohne Hintergrundwissen ein Genuss. Mit einer Picknickdecke auf dem Gras am Havelufer, unter wärmenden Sonnenstrahlen, mit dem Blick über das glitzernde Wasser zur Stadt hinüber, bei Vogelgezwitscher und Wiesenduft ist es einfach nur schön hier. Stundenlang, wenn man mag.

Zeitstempel: April 2021
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Es ist Karfreitag, wir wollen an die frische Luft und dabei größere Menschenmengen meiden. Wegen Corona wird vom Besuch beliebter Ausflugsziele abgeraten, kontaktarme Spaziergänge stehen hoch im Kurs. Wir fahren trotzdem zum Neuen Palais nach Sanssouci, denn wir haben nicht vor, der Mehrheit in den Park zu folgen, sondern werden ihnen den Rücken kehren und endlich einmal durch die Lindenallee schlendern.
Die Lindenallee ist so etwas wie die Verlängerung des Hauptweges von Park Sanssouci. Eine gedachte Linie führt schnurgerade von den Springbrunnen der Promenade im Park zur Freitreppe des Neuen Palais, mitten durch den Muschelsaal, über den Ehrenhof, durch den Triumphbogen und hinaus in die Landschaft. Die Linden markieren in strenger Ordnung eine scheinbar endlose Allee. In vier parallelen Reihen stehen die Bäume für drei Wege Spalier. Tatsächlich sind es gut zwei Kilometer, bis die Lindenallee kurz vor Golm in den Kuhforter Damm mündet. Doch zunächst ist das für uns nur ein kleiner Lichtpunkt am Ende der Sichtachse.
Vom Neuen Palais kommend, ist der Weg auf der rechten Seite als Radweg ausgebaut. Auf dieser Schnellpiste nach Eiche und Golm tummelt sich alles was Räder hat. Die mittlere Spur ist breiter als die beiden Seitenwege. Sie ist mit Gras bewachsen, doch vielleicht war sie einst die Hauptroute für die Kutschen der hochwohlgeborenen Gäste auf dem Weg zum Bankett im Schloss. Der dritte Weg, ganz links, wird vorzugsweise von Wanderern und Gassigängern genutzt. Auch er ist befestigt und macht das Abstandhalten leicht. Nach ein paar Sportanlagen der Uni Potsdam wird es waldig, dann öffnet sich der Blick. Hinter Wiesen und Feldern ist das Dorf Eiche zu sehen, auf der anderen Seite die Bahnstrecke, die nicht weit entfernt am Kaiserbahnhof Station macht. Hinter den Gleisen beginnt der große Wildpark.
Es ist ein schöner Spaziergang. Die Strenge der Allee löst sich in der Landschaft auf. Auf der Wiese grasen Pferde, hinter dem Kirchturm erhebt sich ein bewaldeter Hügel. Weiße Wolkenschäfchen ziehen über den blauen Himmel und dosieren den Sonnenschein. Schneeglöckchen, Winterlinge und Blausternchen blühen. Die Lindenknospen plustern sich, der Regionalexpress brummt vorbei.
Die Anfänge der Lindenallee gehen in die Bauzeit des Neuen Palais im 18. Jahrhunderts zurück. Gartendirektor Lenné hatte ursprünglich vor, den Schlosspark zu erweitern, doch es blieb bei einer kurzen Allee mit zwei Baumreihen, einigen Wegen und Hecken. Ab 1866 nahm sich Hofgärtner Sello der Sache an und schuf die Lindenallee in ihrer heutigen Länge und Gestalt. Dabei standen vor allem ästhetische Aspekte im Vordergrund. Die Parkelemente sollten allmählich in Äcker und Felder übergehen, der Blick von der Nähe in die Ferne, vom Detail zum Panorama gelenkt werden.
Die Lindenallee ist ein exemplarisches Beispiel für die gerühmte Potsdamer Kulturlandschaft. Künstlerisch gestaltete Flächen verbinden sich mit der sie umgebenden Landschaft und werden mit Sichtachsen inszeniert. Ich habe gelesen, die Allee habe eine große kultur- und gartenhistorische Bedeutung. Es gibt noch ein paar Dissonanzen, wie zum Beispiel die Zweckbauten und Sportflächen direkt hinter den Communs am Eingang zur Lindenallee, aber sie werden künftig sicher schrittweise gemildert. Somit leidet derzeit am Anfang das Parkgefühl, doch der Spaziergang wird immer angenehmer, je mehr Landschaft ins Spiel kommt.
Die Allee endet am Kuhforter Damm. Die Straße schneidet sie einfach ab. Links herum führt sie weiter nach Golm, rechts herum zum Bahnübergang. Es bietet sich an, für den Rückweg durch den hinter der Schranke beginnenden Wildpark zu wandern. Der Weg ist etwas länger, doch die Wanderung durch den königlichen Wald bis zum Kaiserbahnhof ist eine Attraktion für sich. Wir entscheiden uns dagegen, wollen in der Sonne bleiben, und erleben die Lindenallee noch einmal aus der reizvollen Perspektive, sich mit jedem Schritt dem Schloss zu nähern und die goldene Krone auf der kupfergrünen Kuppel des Neuen Palais zwischen den Zweigen von weitem im Sonnenlicht strahlen zu sehen. Apropos Zweige: Wir werden noch einmal wiederkommen, wenn die Linden Blätter tragen und mit ihren Wipfeln zum Dach über den Wegen werden.

Zeitstempel: April 2021
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Bad Freienwalde liegt im Oderland, nordöstlich von Berlin. Wer in den Kurort kommt, macht einen Besuch in den Bergen. Meist wird das, was in märkischen Landen Berg genannt wird, anderswo als Hügel belächelt. Doch in diesem Fall ist es anders. Bad Freienwalde liegt an der Kante von Barnim und Oderbruch. Der Barnim ist ein Plateau, das während der Eiszeit in mehreren Etappen aufgeschüttet wurde. Mit dem Schmelzen der Gletscher setzte die Erosion ein, nördlich bildete sich das Eberswalder Urstromtal, auf Berliner Seite spülte die Spree kräftig mit, im Osten schuf sich die Oder ein komfortables Bett. Was blieb, war die Hochfläche dazwischen: der Barnim, umgeben von Flussniederungen und Seenlandschaften. Bad Freienwalde liegt genau am Übergang, wo es vom Barnim-Plateau in das Oderbruch bis zu 160 Meter hinab geht. Mit schattigen Tälern, bewaldeten Berghängen und munteren Bächlein, die tatsächlich das Gefühl verbreiten, im Mittelgebirge zu sein. Was lag näher, als diese Region die Märkische Schweiz zu nennen.
Unser Rundgang durch die Stadt beginnt am Marktplatz. Die Kaisereiche ist von Verkaufswagen umstellt; vor dem Rathaus ein Brunnen, der in seiner Mitte eine badende Schönheit auf einer Säule trägt; daneben die Stadtkirche, erbaut in Backsteingotik mit spitzem Turm. Alles in allem ein typisches Ortszentrum, das einen guten ersten Eindruck machte.
Ein Hinweisschild gibt uns einen Wink: Hier entlang zum Ruinenberg. Wir folgen, denn ein wenig Überblick kann nicht schaden. Eine schmale Treppe, eher eine Gasse mit Stufen, führt steil den Hang hinauf. Nun wissen auch unsere Waden, dass hier Berge sind. Die Ruine ist ein Podest aus Feldsteinen, eine gemauerte Treppe führt zur Aussichtsplattform hinauf. Von hier gibt es einen freien Blick ins Land, über die Dächer der Stadt hinweg und weit ins Oderbruch. Ein Platz zum Durchatmen. Bad Freienwalde liegt uns zu Füßen, das Zentrum ist überschaubar und macht Lust auf den weiteren Spaziergang.
Vom Marktplatz geht es in die Königstraße, offenkundig die Hauptgeschäftsstraße. Läden, Bebauung und Ambiente sind wie in vielen anderen märkischen Kleinstädten: gepflegt, jedoch unspektakulär. Wegen der Corona-Einschränkungen fehlt es außerdem an Leben, was jede Einkaufsstraße zwangsläufig trostlos macht.
Blickfang der Straße ist die Konzerthalle St. Georg. Ein adretter Fachwerkbau mit schwarzen Balken und weiß verputzten Mauern, mit rotem Ziegeldach und einem schiefergedeckten Uhrentürmchen. Die Form verrät sofort, dass die Halle einst als Kirche gebaut wurde. Das war vor über 300 Jahren und geschah auf den Fundamenten einer Kapelle aus dem 14. Jahrhundert.
Ein paar Schritte weiter geht es schon auf das Schloss zu. Das Schloss entspricht im Grunde einer repräsentativen Villa ohne besonderen architektonischen Reiz. Es wurde 1799 gebaut und nur wenige Jahre wirklich bewohnt. Das Gebäude glänzt nicht aus sich selbst, sondern durch die Landschaft drum herum. Der umgebende Park liegt an einem Hang und wurde, wie nachzulesen ist, von Lenné gestaltet. Vermutlich wird er sich im Frühling in eine Schönheit verwandelt. Bei unserem Besuch liegt er noch in schmuckloser Winterstarre und die nahe Bundesstraße drängelt sich in den Vordergrund. Historisch interessant ist das Schloss als Gedenkort, weil es seit Anfang des 20. Jahrhunderts dem Politiker Walter Rathenau gehörte, der 1922 Außenminister Deutschlands und wenige Monate später durch ein Attentat ermordet wurde.
Unter der monströsen Hochstraße für die B158 hindurch geht es auf den Kurpark zu. Bad Freienwalde ist nicht nur schon seit Jahrhunderten Kurort, sondern war immer auch bei der besseren Gesellschaft, vor allem aus Berlin, beliebt. Davon zeugen die einst vornehmen und heute sorgsam restaurierten Villen und Pensionen entlang der Gesundbrunnenstraße. Sie erinnern an die Architektur der Kaiserbäder an der Ostsee.
Wir kommen zum Fontane-Denkmal. Fontane hat nicht nur viel über Bad Freienwalde geschrieben, er hatte auch eine enge Verbindung zur Stadt und zur Region. Im nahen Schiffmühle verbrachte sein Vater seine letzten Lebensjahre und er besuchte ihn oft. Hier, am Beginn des Gesundbrunnentals, hat der Dichter Fontane ein stattliches Denkmal bekommen. Ich versuche, es auf einem Foto vorteilhaft in Szene zu setzen, doch der Bildhintergrund will mir einfach nicht gefallen. Auf der einen Seite eine spröde Straßenkreuzung, in die andere Richtung ein verkramter Hinterhof. Schade, dass die Büsche und Bäume noch keine Blätter tragen.
Das Tal wird schmaler, der Berg höher. Schließlich weitet sich, inmitten bewaldeter Hänge, das Rund eines Talkessels. Am Eingang zum Kurpark steht die Papenmühle und spiegelt ihre herrschaftliche Fassade in einem idyllischen See. Um die in schöner Harmonie arrangierten Bäume, Wasserläufe und Wege hat sich auch hier General-Gartendirektor Lenné gekümmert. Der Kurort Bad Freienwalde steht in dem Ruf, das älteste Heil- und Moorbad der Mark Brandenburg zu sein. Die „Kurfürstenquelle“, die hier entspringt, wurde 1683 entdeckt und schon bald schrieb man ihr heilende Wirkung zu. Der Anstoß der Entwicklung zur Kurstadt war gegeben. Heute steht hier eine Fachklinik, in der orthopädische und rheumatische Erkrankungen therapiert werden.
Durch eine schmale Schlucht geht es noch ein Stück tiefer in den Wald. Zum Stadion. Hier gibt es etwas für diese Gegend völlig Überraschendes: eine Sprungschanze von stattlicher Größe. Wir sind im nördlichsten Skisprungzentrum Deutschlands, das es hier bereits seit 1930 gibt. Der Olympiasieger von 1936, lässt sich in Erfahrung bringen, hieß Birger Ruud, war Norweger und trainierte hier für seinen olympischen Triumph. Erstaunlich. Wer hätte so etwas im Oderland erwartet?
Für unseren Weg zurück in die Stadt wechseln wir auf die andere Talseite und spazieren am Waldrand entlang. Jetzt bekommen wir Lust, irgendwo einzukehren. Schön sitzen, lecker essen, das wäre es. Doch es sind Corona-Zeiten. Alle Restaurants zu, die Möglichkeiten begrenzt. Wir holen uns Döner und wickeln ihn 50 Meter weiter wieder aus der Folie, auf einer Bank, in einer kleinen Grünanlage, direkt neben der vielspurigen Abfahrt von der Bundesstraße. Während wir kauen und die Wasserflasche zischen lassen, fällt unser Blick auf einen Aussichtsturm, der in einiger Entfernung aus den Baumwipfeln ragt. Ich schlage nach - es ist der Turm auf dem Galgenberg. Er sieht einladend aus, doch bestimmt ist er ohnehin geschlossen. Im Stadtgebiet gibt es insgesamt vier Aussichtstürme, doch sie alle zu entdecken, ist eine Herausforderung für sich. Wir haben heute nahezu 15.000 Schritte auf dem Zähler und keinen Bedarf für weitere Bergwertungen.
Als wir wieder im Auto sitzen fragen wir uns, wie weit es eigentlich bis zur Oder ist. Früher kam der Fluss bis an die Stadtgrenze und das Oderland war ein sumpfiges Feuchtgebiet mit regelmäßigen Überschwemmungen. Der alte Fritz (Friedrich der Große von Preußen) veranlasste, das Oderbruch trocken zu legen. Der Flusslauf wurde begradigt, eingedeicht und  fruchtbares Ackerland gewonnen. Über die Alte Oder ist Bad Freienwalde weiterhin mit dem Fluss verbunden, doch fließt er jetzt rund sechs Kilometer entfernt, hinter dem Deich von Hohensaaten. Natürlich schauen wir für einen kurzen Abstecher dort vorbei, bevor es wieder heimwärts geht. 

Zeitstempel: März 2021
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Wir waren schon in Gransee. Im Sommer letzten Jahres hatten wir bei einem Tagesausflug die Altstadt erkundet und, immer die Stadtmauer entlang, umrundet. Wir sind interessanten Geschichten und Sehenswürdigkeiten begegnet, um die es heute aber nicht gehen soll. Vielmehr beschlich mich seinerzeit, einige Tage nach unserem Besuch, das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Ich nahm nämlich Fontanes "Wanderungen durch die Mark" aus dem Regal und wollte nachlesen, wie er Gransee damals erlebt hat. Fontane hatte sich der Stadt von Ruppin her genähert und zuerst an einem mittelalterlichen Wartturm Station gemacht, über den er einiges Legendäre zu berichten wusste. Das waren unterhaltsame Zeilen und natürlich dachte ich: Schade, dass wir uns den Turm nicht angeschaut haben. Als wir dieser Tage in der Nähe waren, war dieser Gedanke wieder da und wir ließen uns von Google den Weg für einen kurzen Abstecher weisen.
Von der B96 in die Oranienburger Straße, auf die Stadtmitte zu, dann in den Meeseberger Weg und weiter bis zur Oberhavel Klinik. Ich fand schon seltsam, keinen touristischen Wegweisern zu begegnen. Ein winziges Schild am Parkplatz der Klinik war der einzige Hinweis. Von hier ging es zu Fuß weiter, einen bewaldeten Hügel hinauf und schon nach wenigen Schritten sahen wir den Wartturm. Fontane hatte geschrieben, er sei einem Fabrikschlot nicht unähnlich. Jetzt verstand ich, was er meinte. Der Turm ist überraschend schlank, etwa 15 Meter hoch, hat markante Backsteinrippen und ist ansonsten aus Feldsteinen gebaut. Im Inneren verläuft eine schmale Wendeltreppe nach oben. Ein schlichter, funktioneller Bau und über 600 Jahre alt. Zugegeben, keine Schönheit. Doch wie beiläufig er hier in Nachbarschaft zum Wasserwerk sein Dasein fristet, finde ich schon seltsam. Nicht einmal eine kleine Infotafel gibt es. Sie könnte davon erzählen, wie dereinst Wächter auf dem Beobachtungsturm nach rauflustigen Adligen, räuberischen Ritterbanden und anderen Bedrohungen für die Stadt Ausschau hielten und mit einem Hornsignal nach Gransee meldeten, wenn es galt, die Tore zu verschließen. Die Zeiten waren unsicher damals, die Grenze zu Mecklenburg nah. Vermutlich führte unweit des Wartturms ein Handelsweg vorbei, von Lindow kommend direkt auf das Ruppiner Tor zu. Es braucht etwas Fantasie, sich diese Szenerie vorzustellen. Heute verlaufen die Verkehrswege woanders und der Standort des Turmes wirkt abgelegen.
Die Aussichtsplattform oben im Wartturm kann nur sehr klein sein. Auf ihr saßen im Jahr 1348, so behauptet die Legende, der Stadtwächter Mathis und der Räuber Hans Lüddecke. Sie sollten sich im Kampf einem Gottesurteil stellen und wurden dabei von den Granseern vom Fuße des Turmes aus beobachtet. Fontane erzählt diese Begebenheit und bezieht sich dabei auf den Dichter Willibald Alexis, der in seinem Roman "Der falsche Waldemar" der Legende ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Kurz gefasst geht die Geschichte so: Räuber Hans und seine Kumpane wollen Gransee erobern und ersinnen eine List, den Wachmann im Turm außer Gefecht zu setzen. Der ein wenig von Langeweile geplagte Stadtwächter Mathis tappt in die Falle - genauer gesagt, blickt zu tief in den Weinbecher und schläft danach seinen Rausch aus. Ohne Vorwarnung fallen die Angreifer über die Stadt her, doch den Verteidigern gelingt es, die Räuber abzuwehren und sogar ihren Anführer Hans gefangen zu nehmen. Ein Gericht der Stadt verurteilt den räuberischen Hans und den pflichtvergessenen Mathis zum Tode. Doch es gibt ein Zugeständnis: Bei einem Ringkampf auf der Plattform des Turmes soll Gott entscheiden, wer von beiden in den Tod stürzen und wer frei weiterleben wird. Aber statt miteinander zu kämpfen, sitzen Hans und Mathis mit den Vorräten aus dem Turm friedlich beisammen. Sie denken nicht einmal daran, zu kämpfen. Fünf Tage warten die Granseer vor dem Turm. Da kommt plötzlich mit großem Gefolge Waldemar daher, der Markgraf von Brandenburg.
Natürlich nahm die Geschichte von hier an eine Wendung: Alle Aufmerksamkeit wandte sich dem hohen Besuch zu. Markgraf Waldemar nahm sich der Sache an und ließ Gnade walten. Weder Hans noch Mathis mussten sterben. Unter dem Jubel der Bürgerschaft zog der Landesfürst durch das Ruppiner Tor in die Stadt. Wenig später stellte sich heraus, dass der vermeintliche Markgraf Waldemar ein Hochstapler war. Der falsche Waldemar wurde abgesetzt und der Stadt Gransee auferlegt, als Sühne, den falschen Waldemar mit allen Ehren empfangen zu haben, das Stadttor zu vermauern. Aber hier sind wir schon auf der nächsten Seite einer ganz anderen Geschichte ...
Die Jahrhunderte haben historische Ereignisse und volkstümliche Fabulierlust frisch durcheinandergewürfelt. Es ist auch völlig unerheblich, welchen Wahrheitsgehalt diese Überlieferungen haben. Fakt ist, dass, wer diese Legende kennt, anders zur Turmspitze empor und zu den Kirchtürmen der Stadt hinüber schaut. Der Wartturm ist wahrlich kein spektakulärer Bau, doch wurde von ihm bereits ins Land geblickt, lange bevor die Stadtkirche in Gransee überhaupt Türme hatte.

Wie gesagt, es ist bedauerlich, dass der Wartturm seinen Besuchern so wenig von sich erzählen darf. Einzig die Denkmalplakette neben der Tür weist ihn als ein Bauwerk mit Geschichte aus. Da ließe sich mehr draus machen. Er ist einer der Letzten seiner Art im Brandenburger Land und ich wünsche ihm wenigstens eine klitzekleine Infotafel. Eine Bank gegenüber der Treppe gibt es bereits. Von ihr aus kann man nach oben zur Turmspitze schauen und darauf warten, dass Stadtwächter Mathis herunterwinkt.

Zeitstempel: März 2021
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Draußen ist richtig Winter. Das passiert in unseren Breiten nicht zwingend jedes Jahr. Es hat reichlich geschneit, die Temperaturen fielen in den letzten Nächten stets auf zweistellige Minuswerte, der Himmel ist klar und wolkenlos: Postkarten-Winterwetter. Diesen schönen Sonntag wollen wir für einen Spaziergang nutzen.
Wir fahren nach Phöben. Das Dorf gehört zu Werder (Havel) und hat eine eigene Autobahnabfahrt direkt vor der Havelbrücke der A10. Die Hauptgründe, den Ort für einen Winterspaziergang zu besuchen, sind jedoch der bewaldete Wachtelberg und der nahe Fluss. Hier lässt sich der Winterzauber aus den verschiedensten Perspektiven erleben.
Von der Dorfmitte aus laufen wir den Wachtelberg hinauf, vorbei am Sendeturm auf seinem Gipfel geht es in den Wald. Wir begegnen vielen Familien, die zum Rodeln unterwegs sind. Kinderlachen hallt durch die Baumreihen, die Eltern zotteln mit dem Schlitten hügelan. Wir folgen einer der Rodeltrassen bis hinunter zum Waldrand. Hier geht der Blick über verschneite Pferdekoppeln. Den Wegmarkierungen für Wanderer folgend, trotten wir einen Weinberg hinauf. Phöbener Wachtelberg heißt der Tropfen aus den Reben, die hier auf den nächsten Jahrgang warten.
Wieder geht es einen Hügel hinab und querfeldein zur Straße zurück. Jetzt gehen wir zu den Havelwiesen hinüber. Dorf und Fluss kommen sich hier sehr nahe. Die Havel ist zugefroren und scheinbar hält das Eis. Es ist mehr als ein Anschein: Viele Leute tummeln sich auf dem Eis, sind mit Schlitten und Schlittschuhen unterwegs. Wir sind skeptisch. So sehr viele Nächte mit klirrendem Frost waren es eigentlich noch nicht. Doch offenbar funktioniert es. Ganze Menschengruppen stehen auf einem Fleck zusammen. Überall sind Kufenspuren in der dünnen Schneedecke zu sehen. Also wagen wir uns auch ein paar Schritte vom Ufer hinaus auf den Fluss. Von dem böigen Wind, der hier über die weite Fläche huscht, war im Schutz des Waldes nichts zu merken. Jetzt sind wir dankbar, unsere dicken Winterjacken anzuhaben.
Ein schöner Sonntag im Schnee und auf dem Eis. Ich habe einige Impressionen davon gesammelt, weil es ihn in dieser Perfektion so schnell nicht wieder geben wird. Wahrscheinlich. Zumindest in diesem Winter. Wer weiß …

Zeitstempel: Februar 2021
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